Tipps und Tricks für Neuseeland

Tipps für die Ankunft in Neuseeland

Die ersten 48 Stunden nach der Ankunft in Auckland

Tja was soll ich sagen, die ersten 48 Stunden nach knapp 30 Stunden Flug sind wohl die schlimmsten, ganz egal in welchem Land auf der Erde man ankommt. Jetlag, fremde Umgebung, andere Sitten und dann auch noch schlechtes Wetter! Mit diesen Tipps und Tricks für Neuseeland, klappt die Anpassung von ganz allein. Überstanden habe ich es dann trotzdem gut und viel geschafft habe ich vor allem auch.

Aber ich fange mal von vorne an:

Tipps & Tricks für Neuseeland

Direkt zu Anfang ein paar Tipps, die mir bis jetzt geholfen haben.
Man findet in jeder Stadt ein Areal wo sich die verschiedensten Länden tummeln. Bisher empfehle ich Pak’n Save als Lebensmittelgeschäft, Westfield als Einkaufszentrum, Farmers für Einrichtungsgegenstände und Bunnings Warehouse (Baumarkt). Damit habe ich bis jetzt alles abgedeckt was ich in den ersten 48 Stunden und bereits darüber hinaus gebraucht habe. Bei Farmers habe ich mir kostenlos eine Kundenkarte erstellen lassen (hierfür braucht man eine Adresse und Handynummer, siehe unten) mit der ich für fast alles für den Van von Matratze bis zu Geschirr 25-60 % Rabatt bekommen habe.
Die Locals trinken das Wasser aus dem Wasserhahn, obwohl es mit Chlor angereichert wird. Wenn der Wassertank (10 L gibt’s bei Pac’n Save) also mal leer wird oder fürs Kochen kann man auf das Leitungswasser zurückgreifen.
Nach dem Flug ist man wirklich geschlaucht und möchte am liebsten nur ins Bett, ich empfehle daher nicht direkt in der ersten Nacht im Auto zu schlafen, was man sich vielleicht noch ein wenig einrichten möchte oder wofür man noch keine Matratze hat. Einfach bei Airbnb ein Zimmer buchen und die ersten ein oder zwei Nächte noch entspannt im Bett verbringen.

Flug

Ja das mit dem Flug ist so eine Sache, 11 Stunden in der Luft, fast ausschließlich im Sitzen, da fallen mir nur wenige Tipps ein das gemütlich zu überstehen. Mir hat mein aufblasbares Nackenkissen enorm geholfen und wenn man bereits durch alle Kontrollen durch ist noch mal Wasser zu kaufen. Dann kann man auf alle Fälle genug trinken und ist nicht auf den Service an Bord angewiesen. Die 8 Stunden zwischen den zwei Flügen kann man dann mehr oder minder gut im Transit Bereich verbringen und schlafen oder sich anders die Zeit vertreiben.
Von HongKong aus ging es dann auf den zweiten 11 Stunden Flug nach Auckland. Wenn man gelandet ist geht alles eigentlich ziemlich schnell. Wichtig: es ist kein Gerücht, dass man keine Lebensmittel, einschließlich Wasser einführen darf. Wenn man aus dem Flieger kommt einfach alles entsorgen. Auch dreckige Outdoor Bekleidung darf nicht ins Land, das wird bevor man den Flughafen verlässt durch Scanner und einen Hund geprüft.

Autokauf

Das habe ich direkt nach dem Flug erledigt und ging auch ganz einfach. Ich habe den Van in der Nähe von Auckland gekauft, dort konnte ich direkt WOF (den NZ Tüv) und die Registration (Anmeldung für die Straße) ausfüllen und zur Post geben. Ich konnte dann sogar eine Versicherung abschließen – ein Rundumpaket also!

Handykarte

Ich habe mir eine Karte von Vodafone gekauft, das ist aber absolut Geschmacksache und hängt davon ab, wie viel Datenvolumen, SMS oder Anrufe man benötigt. Der Mitarbeiter im Laden hat mir dann die Karte direkt eingesetzt, die Vodafone App (zur Tarifanpassung) heruntergeladen und alles aktiviert. Man Handy habe ich 10 Minuten aus der Hand gegeben, danach war alles startklar!

Konto

Auch das war einfach! Hier muss man allerdings eine gültige Neuseeländische Adresse vorweisen können. Ich bin einfach mit dem Airbnb Host zur Bank und habe seine Adresse angegeben. Mit seiner Unterschrift war dann alles erledigt und ich konnte das Konto eröffnen. Weil der Host bei der ANZ Bank ist, habe ich mein Konto auch dort eröffnet, laut den Locals ist das aber für weniger als 1 Jahr Aufenthalt völlig egal.

Und damit war dann schon fast alles getan, was man hier für ein halbes Jahr braucht.

Julia Unkrig

Julia Unkrig

Hi, ich bin Julia Unkrig, 26 Jahre alt und habe mich Ende 2016 entschieden, meinen sicheren Job an den Nagel zu hängen und mich selbstständig zu machen. Seitdem hat sich mein Leben und meine Einstellung dazu um 180° gedreht! Als Designerin kann ich meinen Job von überall auf der Welt ausführen und darüber bin ich unendlich dankbar. Im Januar 2017 habe ich meine Reise mit Neuseeland und Australien begonnen und reise nun im eigenen Van durch Europa!

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