Vegane Donuts von Brammibal's | Berlin an einem Tag © Boardshortslife

Berlin an einem Tag – vegane Reise durch die Hauptstadt

Berlin, die Hauptstadt Deutschlands ist immer eine Reise wert, denn in der hippen Großstadt treffen historische Sehenswürdigkeiten, Museen und Galerien auf Cafés und Restaurants, die außergewöhnliche Spezialitäten versprechen. Der aus 12 Bezirken bestehende Stadtstaat ist das Zuhause von rund 3,6 Millionen Einwohnern. Kein Wunder also, dass hier eine bunte Mischung an Menschen aufeinandertrifft, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auch deswegen kommen viele kreative Ideen aus Berlin, werden hier Startups gegründet und sprudelt es an veganen Restaurants und nachhaltigen Concept Stores.

Da ich selbst schon öfter in Berlin war und bereits mehrmals die üblichen Sehenswürdigkeiten, wie das Brandenburger Tor oder die Siegessäule besucht habe, wollte ich mich Berlin dieses Mal von der kulinarischen Seite nähern. Außerdem kam die Schwierigkeit hinzu, dass ich eigentlich nur den Samstag zum Erkunden hatte, da ich Freitag erst gegen 17 Uhr ankam und Sonntag bereits um 10 Uhr fahren musste. Daher habe ich eine kurze aber gute Route kreiert, die man prima an einem Tag schaffen kann und die euch einen kleinen kulinarischen Einblick in Berlins vegane Szene bietet.

*Werbung, da Ortsnennung: In diesem Beitrag stelle ich euch Restaurants und Orte vor, die ich in Berlin besucht habe. Für diesen Beitrag habe ich keinerlei Zuwendungen erhalten, ich gebe ausschließlich meine eigene, persönliche Meinung wieder und habe alle Restaurants und Orte selbst ausgesucht und getestet.

Ankunft und Unterkunft in Berlin

Von Düsseldorf (NRW) fährt man etwa sechs Stunden in das knapp 600 km entfernte Berlin. Es war nicht besonders viel los auf den Straßen, einige Baustellen sorgten dennoch für Stau und ich empfehle auch für etwaige Stopps zwischendurch, zwei Stunden mehr einzuplanen. Wir kamen erst abends in Berlin Friedenau an, wo eine kleine Wohnung im Minimalismus Stil auf uns wartete. Gebucht hatten wir etwa drei Wochen vor der Reise über Airbnb und dieses süße Zimmer gefunden, das für zwei Nächte und zwei Personen nur bei knapp 100 € lag. Auf der Webseite selbst wird empfohlen mindestens vier Wochen vor der Reise zu buchen, wir hatten also echt Glück. Es empfiehlt sich auf jeden Fall so früh wie möglich zu schauen.

Airbnb in Berlin zu nutzen ist eine tolle Sache, vor allem da die Gastgeber meist gute Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten geben können. Wer sich zuvor gut über die Unterkunft informiert und Rezensionen liest, hat später auch keine Probleme mit falschen Erwartungen. Für eine Unterkunft in Berlin ist der Stadtteil nicht unbedingt entscheidend, wohl aber eine gute Bahnanbindung. Bei unserer Unterkunft liegt nur drei Minuten fußläufig eine S-Bahn Station entfernt. Für die Erkundung der Stadt empfehle ich ein Tagesticket bei der BVG zu kaufen. Das geht entweder direkt über die App oder am Ticketautomaten und kostet für einen ganzen Tag nur 7 €.

Meine Airbnb Unterkunft in Berlin

Wenn du Airbnb noch nie ausprobiert hast, ist ein Kurztrip genau das richtige, um Erfahrungen damit zu sammeln und mal aus der Komfortzone herauszukommen. Die Unterkunft befindet sich in Berlin Friedenau und ich kann sie wegen ihrer guten Anbindung, der Sauberkeit und Größe des Zimmers uneingeschränkt empfehlen. Du bist dort gerade mal 20 Minuten mit der Bahn und etwa 8 km mit dem Auto vom Brandenburger Tor entfernt und trotzdem in einem ruhigen Stadtteil, in dem es sogar kostenlose Parkplätze gibt.

Vegetarisch & Veganer Brunch in Berlin

Am Samstag haben wir erst mal etwas länger geschlafen, waren ausgiebig duschen und haben die Rucksäcke mit Kameras und Wasser für den Tag gepackt (weitere Pack-Tipps siehe unten). Für ein spätes Frühstück, das du gleich mit dem Mittagessen kombinieren kannst, empfiehlt sich eine Location zum Brunchen. Meine Wahl fiel auf das Café Morgenrot, einem Berliner Kollektiv Betrieb in der Kastanienallee 85. Hier wird von Freitag bis Sonntag jeweils von 11 – 15 Uhr ein vegetarisch / veganes Frühstücksbuffet angeboten, das sich wirklich lohnt. Nicht umsonst stehen hier Berliner und Touristen am Wochenende Schlange.

Hier erwarten dich neben Bötchen und Brot hausgemachte herzhafte und süße Aufstriche, herzhafte Salate und Gemüse, aber auch Joghurts und verschiedene Cornflakes. Eine Käseauswahl und Scrambled Tofu, also veganes Rührei dürfen auch nicht fehlen. Die Kaffeeauswahl dazu ist sensationell gut und wird auch mit Pflanzenmilch serviert. Bei dem Frühstück hat mir wirklich gar nichts gefehlt und es macht einfach satt und rundum zufrieden.

Das besondere an dem Buffet ist, dass man zwischen 9 und 13 € bezahlen kann, je nachdem wie deine finanzielle Lage ist. Das Frühstück rentiert sich für das Kollektiv ab 11 € und ich finde es eine tolle Idee für alle, die sich eben kein teures Buffet leisten können, aber gerne auch mal auswärts essen wollen. Alle, die mehr als 11 € zahlen, bezahlen für die, die sich das Buffet sonst nicht leisten könnten, einen kleinen Betrag mit. Eine super Sache und total unterstützenswert.

Zwischenstopp an den Hackeschen Höfen

Wenn ich nach Berlin fahre, zieht es mich meist zu den Hackeschen Höfen. Das in Mitte gelegene historische Gebäudeensemble, beherbergt eine Mischung aus Geschäften, Kultur und Nachtleben. Die acht verbundenen Höfe bieten Touristen eine bunte Mischung aus Galerien, Geschäften und Restaurants und laden förmlich zum gemütlichen Bummeln und Verweilen ein. Wer nach dem üppigen Frühstück noch nicht genug hat, findet auch hier einige vegane oder vegetarische Restaurants.  Oder aber man vertritt sich nach dem Durchprobieren am Buffet hier die Beine und bestaunt die aufwändig restaurierten altehrwürdigen Gebäude.

Brammibal’s Donuts

Zur Nachmittagszeit packt uns ein kleines Tief, dem wir mit einer Ladung Koffein entgegensteuern wollen. Dazu geht es zu Berlins bekanntestem veganen Donutladen. Wir haben zwar noch keinen Hunger, lassen es uns aber nicht nehmen, Proviant für den restlichen Tag mitzunehmen. Und eine Verschnaufpause kann jetzt auch nicht schaden. Der Flat White, seit Neuseeland mein liebster Kaffee, ist schön stark und lässt die Müdigkeit wieder schwinden.

Botanischer Garten Berlin

Am Nachmittag zieht es uns in die grüne Oase der Hauptstadt. Der Botanische Garten zählt wegen seiner Fläche zu den größten weltweit und beherbergt stolze 20.000 Pflanzenarten. Diese kann man auf verschlungenen Wegen oder in den großen Schauhäusern beobachten.

Das Wetter war wunderschön sonnig und obwohl ein Großteil der Pflanzen noch nicht blühte, konnten wir viele neue Eindrücke sammeln. Wer kein Glück mit dem Wetter hat, sollte aber trotzdem keinen Bogen um den botanischen Garten machen, denn im Tropenhaus herrscht dauerhaft tropisches Klima. Die insgesamt 16 Gewächshäuser laden mit ihren unterschiedlichen Themenwelten zum Staunen ein und man kann wirklich viel Zeit darin verbringen.

Neben einem Cafe gibt es hier auch eine große Liegewiese und zahlreiche Bänke. Der Garten ist gut besucht und das Cafe voll, umso mehr freuen wir uns weit ab von dem Trubel neben einer Blumenwiese die Donuts genießen zu können.

Der vegetarische Metzger

Vom Botanischen Garten, der den südlichsten Punkt unserer Route markiert, geht es zunächst zurück zur Unterkunft. Hier machen wir uns für den Abend im Bergmannkiez fertig. Für uns geht es Burger essen, beim vegetarischen Metzger in Berlin. Das gesamte Menü hier ist vegetarisch, aber vieles ist auch vegan. Alle veganen Speisen sind im Menü auch extra ausgezeichnet. Wir entscheiden uns für ein veganes Menü mit Crispy Chicken Burger, Fries und Dips plus Getränk. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich top. Das Essen schmeckt frisch und gut und wir sind rundum zufrieden mit diesem Abschluss.

Berlin Resumee

Wer Berlin noch nie besucht hat, will sicherlich eher die typischen Sehenswürdigkeiten erkunden und plant in der Regel mehr Zeit ein. Für einen Tag aber haben wir viel von Berlin gesehen, die touristischen Hotspots gemieden und uns kulinarisch inspirieren lassen. Der nördlichste und südlichste Punkt unserer veganen Reise liegen weniger als 16 km auseinander und machen so ein entspanntes Reisen mit der Bahn oder zu Fuß möglich. Dadurch ist die Route auch super für einen Tagestrip geeignet und zwischendurch bleibt ausreichend Zeit für kleine Abstecher.

What to pack: Tagesrucksack

Im heutigen Beitrag möchte ich euch außerdem einige Tipps geben, was in euerm Tagesrucksack für Berlin nicht fehlen sollte. Ich packe immer eine Wasserflasche mit 0,75 – 1 Liter Fassungsvermögen ein. Das spart Plastik und Geld. Dazu kommen Kaugummis für frischen Atem zwischendurch. Nicht fehlen darf außerdem meine kleine spiegellose Sony Kamera. Wer den ganzen Tag unterwegs ist und zum Fotografieren das Handy verwendet, sollte auch eine Powerbank einpacken. Eine Packung Taschentücher und ein kleiner Kulturbeutel für alle Fälle ist auch immer dabei. Im Kulturbeutel halte ich einen Lip Balm, Hand- und Sonnencreme (je nach Wetter) bereit. Außerdem darf ein Desinfektionsspray beim vielen Bahnfahren nicht fehlen. Lip Balm und Desinfektionsspray verwende ich von Dr. Bronner’s. Mit dem Code BOARDSHORTSLIFE10 spart ihr dauerhaft im Onlineshop 10% auf das gesamte Sortiment.

*Affiliate Links: In diesem Absatz befinden sich Affiliate Links zu Partnerwebseiten. Alle Produkte empfehle ich, weil ich selbst von ihnen überzeugt bin und sie selbst nutze. Beim Kauf über diese Links bezahlst du keinen Cent mehr als sonst, ich erhalte dafür lediglich eine kleine Provision.

Julia Unkrig

Julia Unkrig

Hi, ich bin Julia Unkrig, 26 Jahre alt und habe mich Ende 2016 entschieden, meinen sicheren Job an den Nagel zu hängen und mich selbstständig zu machen. Seitdem hat sich mein Leben und meine Einstellung dazu um 180° gedreht! Als Designerin kann ich meinen Job von überall auf der Welt ausführen und darüber bin ich unendlich dankbar. Im Januar 2017 habe ich meine Reise mit Neuseeland und Australien begonnen und reise nun im eigenen Van durch Europa!

1 comment

Schreibe einen Kommentar