Abel Tasman National Park mit dem Wassertaxi

Wer Neuseeland und Südinsel hört, denkt meist direkt an den Abel Tasman National Park. Unzählige schöne, einsame Sandstrände, eine unbeschreibliche Tierwelt, besonders in der Luft und im Wasser und einen der Great Walks von Neuseeland – all das und noch viel mehr beherbergt der National Park. Obgleich es Neuseelands kleinster National Park ist, hat er doch eine Menge zu bieten und ist bei Touristen unfassbar beliebt.

Leider hat es sich auf meiner Reise nicht ergeben den Abel Tasman Coast Track (Great Walk) zu machen, dafür habe ich den Abel Tasman National Park vom Wasser aus erkundet und konnte wundervolle Augenblicke genießen. Wer also wenig Zeit hat und nicht alles erkunden kann, dem empfehle ich ganz klar eine Tour über das Wasser, denn die goldenen Strände sind definitiv ein Highlight hier.

Mit dem Wassertaxi durch den Abel Tasman National Park

Meine Tour startete in dem kleinen Örtchen Marahau (hier gibt es ein tolles Café), im Abel Tasman Center. Hier kann man nicht nur unzählige Wassertaxi Optionen buchen, sondern auch Kayak Touren oder Lebensmittel einkaufen und allen möglichen Wasseraktivitäten nachgehen. Ich habe mich für die Option „Absolute Abel Tasman (1)“ entschieden, die $ 82 pro Person kostet. Gestartet wird immer in Marahau, bei meiner Tour geht es dann einmal bis ganz nach oben zu Totaranui, bevor man nach einer 15 minütigen Pause wieder einsteigt. Dann geht es zum ersten Ziel an Land: Onetahuti, von wo aus man etwa 2 Stunden zum Bark Bay wandert. Ich bin um 9:00 Uhr losgefahren und habe mich um 14:15 am Bark Bay abholen lassen.

Aber das ist wie gesagt nur eine der unzähligen Möglichkeiten, die ihr hier nachlesen könnt.

Abel Tasman National Park Sehenswürdigkeiten

Marahau ist einer der Wassersport Startpunkte für den Abel Tasman National Park, obwohl die Stadt selber nicht direkt im NP liegt. Es gibt einen gut besuchten Campingplatz direkt am Wasser und vor allem direkt gegenüber des Abel Tasman Centers. Besonders zu empfehlen ist das Hooked on Marahau Café! Es gibt tolle Gerichte und das Ambiente ist einfach nicht zu überbieten. Es liegt direkt am Wasser und ist auch innen voll auf maritim getrimmt.

Aber kommen wir zu den eigentlichen Sehenswürdigkeiten. Oder Moment, eigentlich doch noch nicht! Denn der berühmte Split Apple Rock liegt zwar am Abel Tasman National Park, jedoch nicht in den Grenzen des Parks. Dies wird allerdings häufig angenommen. Wer mit dem Wassertaxi braucht sich aber keine Sorgen machen den gespaltenen Felsen zu verpassen, vor der Reise durch den NP dreht der Skipper eine Runde zum Felsen und hält für Fotos.

Ein besonderer Touristenmagnet sind die goldenen und teilweise einsamen Strände überall an der Küste des AT National Parks. Selbst zu dieser Jahreszeit (Ende Herbst/Anfang Winter) kommen hier noch einige zum Schwimmen hin. Von Strand zu Strand gibt es verschiedene Wanderungen, die man erkunden kann. Wer sich auf eine Wanderung begibt, kann im Wald einige einheimische Vogelarten beobachten.

Und dann sind da ja noch die Fur Seals, neuseeländische Pelzrobben. Es gibt allein auf der Route des Wassertaxis zwei Kolonien und der Skipper hält auf dem Hinweg extra an einer der beiden. Bei mir waren zu der Jahreszeit nur die Weibchen mit ihren Jungen (süüüüüß) da. Diese sind deutlich kleiner und scheuer als die männlichen Robben und daher schwer auf Fotos zu bekommen.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum so wenige Bilder im Beitrag erscheinen, ganz anders als sonst. Ganz einfach: ich habe die ganze Wassertaxi Fahrt gefilmt und in ein kleines Video verpackt. Also schaut doch mal rein und lasst mir gerne auch bei YouTube einen Daumen nach oben da.

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Julia

Julia

Hi, ich bin Julia, 23 Jahre alt und habe mich vor gut einem halben Jahr entschieden, meinen sicheren Job an den Nagel zu hängen und mich selbstständig zu machen. Seitdem hat sich mein Leben und meine Einstellung dazu um 180° gedreht! Als Designerin kann ich meinen Job von überall auf der Welt ausführen und darüber bin ich unendlich dankbar. Im Januar habe ich meine Reise gestartet und mit Neuseeland begonnen, mittlerweile sitze ich in Australien! Also Cheers, wie der Australier sagt.

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